Wolfs KaleidoskopLichterkette in Gedenken an kleine Engel

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Stimmungen und S c h w i n g u n g e n


"Just living is not enough, said the Butterfly. One must have sunshine, freedom, and a little flower. "
- Hans Christian Andersen (1805-1875) -







HYMNE AN EINEN FREUND

Kleiner Wagen am großen weiten Sternenzelt,
Du alt- vertrauter, mir schon lieb geword´ner Freund,
Du zeigst mir, wie rasch sich auch drehet diese Welt,
Du aber bleibst unveränderlich
Mein lieber, alt-vertrauter Freund.

Bist zuverlässig immer wieder doch zur Stell´,
Ob von Wolken verborgen
Oder ob Du strahlst ganz hell;
Du weckst Erinnerungen, die mir bringen Freud´-
Allein, Wehmut lässt mich fühlen
Auch ein wenig Leid.

Kleiner Wagen am unendlich weiten Sternenzelt,
Wie rasch sich auch immer drehet diese Welt,
Wie belastend auch immer sei
Eines jeden Tages Geschick -
Der Blick hinauf zu Dir
Wird immer auch befreiend sein
Für meiner Seele Augen Blick.

***************************************

WEITE

Hinaus in die Weite,
in die Ferne richte deine Gedanken.
Durch das Hinwenden
auf ein fernes Ziel
nimmst du dem Alltag seine Kraft,
dich in seinen Fängen zu verstricken.
Wenn du dich loslöst,
den größeren Zusammenhang suchst,
wirst du feststellen,
dass deine Sorgen, deine Probleme,
der tägliche Kleinkram
dir nichts wirklich anhaben können.
Im Gegenteil:
Indem du dich von ihnen abwendest,
deine Gedanken fliegen lässt,
ist es dir möglich,
sie so zu sehen, wie sie wirklich sind,
ist es dir möglich,
ihnen den Machtbereich zuzuschreiben,
der ihnen zusteht.
Und dadurch
kannst du sie einordnen,
dich über sie erheben
und zu größerer Freude am Leben,
zum Genießen des "Heute" gelangen.

Versuche es doch einfach mal!

************************************

Gesichter

Phantasie, du doppel- gesichtiges Janusgebilde,
Was soll ich nur von dir halten:

Mal tragen deine Schwingen mich
Zu den höchsten Höhen des Himmels empor,
Mal stutzt du diese Schwingen mir,
Wo immer mein Herz zu sein sich auch erkor –

Und so geh ich meinen Weg durch diese Erdengefilde
Mit dem Gedanken: das Schicksal wird schon walten –

Und hoff dabei doch auch,
Dass Dein Gesicht des freien Flugs
Dem anderen zumindest wird die Waage halten.

********************************************

Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.
(Immanuel Kant)

*****************************************

Paradiesvogel –

Du musst Dich verflogen haben :

Kommst wie zufällig in meine Welt geflattert,
Buntgefiedert, wie Du bist, verleihst Du meiner Seele Schwingen,
Lässt ahnen, welche Welten möglich sind –

Und doch

Sind uns´re Welten zu verschieden,
Als dass ich wirklich Anteil haben könnt´und wollt´
Und wünscht´, ich könnt´ ein wenig sein wie Du –

Und doch

War der Anblick Deines prächtigen Gefieders
Balsam und Erquicken auch für meiner Seele Augen Blick –
Ich zögert´ auch nur einen winz´gen Augenblick

zu folgen Dir, als Du
von meiner Welt Dich wieder hast getrennt.

*******************************************

Mauersegler

Um einen anderen Menschen
Wirklich verstehen zu lernen
Muss ich mich zunächst einmal
Von all meinen Einschätzungen und
Vorurteilen
Über diesen einen Menschen
Trennen –

Er wie ich
Verändert sich
Und jedes Urteil, das mich hält,
Ist und bleibt ja doch: Ein Bild.





********************************

Und wenn´s nur einer ist...

Ich möchte Dir gern Dach sein,
das Dir Schutz bietet, wenn Du welchen suchst;

Ich möchte Dir gern Haus sein,
in dem Du Dich wohl und zu Hause fühlst;

Ich möchte Dir gern Garten sein,
in dem Du säen und ernten kannst;

Ich möchte Dir gern Baum sein,
an den Du Dich lehnen kannst, wenn Du eine Stütze brauchst;

Ich möchte Dir gern Sonne sein,
die Dir Energie zum Leben gibt;

Ich möchte Dir gern Luft sein,
aus der Du Sauerstoff zum Atmen bekommst.


Reichen würde mir aber auch schon,
dürfte ich Dir hin und wieder
auch nur gerade
der Sonnenstrahl sein,
der Dir manchmal fehlt,
Dir etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen,
die Dich wie jeden Sterblichen
immer wieder einmal
sanft umfasst.

******************************************

Hoffnungsvoller Zwiespalt

Dich sehen
Dich aufnehmen
Dich einlassen wollen
In mich

Dich umarmen
Dich herzen
Dich lieben wollen
Durch mich

Doch da ist die Angst

Die Angst, Dich zu verlieren
Die Angst, Dich zu überfordern
Die Angst, Deine Gefühle
Falsch einzuschätzen
Für mich

Doch da ist auch der Wille

Der Wille, Dich bei mir zu haben
Der Wille, Dir nahe zu sein
Der Wille, Dir ein Zuhause zu geben
Bei mir

Und da ist auch der Wunsch

Der Wunsch, für Dich da zu sein
Der Wunsch, dass auch Du für mich da bist
Der Wunsch, einen Weg zu finden
Und zunächst einmal
Ganz einfach im „Heute“ zu leben
Mit Dir und für uns.

(dieses Gedicht habe ich für meine Frau geschrieben, als wir uns kennenlernten)

***************************************

Momentaufnahme

Abendstimmung.
Die Farben des Himmels
Scheinen gleichsam
Motiven Caspar David Friedrichs
Nachempfunden.
Und in der Mitte
Am Horizont
Ein Feuerball.
Daneben –
Schattenhaft –
Ein Vogel.
Er gleitet der Sonne entgegen
Und komplettiert
Ein Bild der Ruhe, des Friedens.
Vergessen
Sind Sorgen und Probleme
Des vergangenen Tages.
Freude erfüllt das Herz.
Und Hoffnung.
Hoffnung
Auf einen wunderschönen
Neuen Tag.

*********************************

Kinder wissen noch,
wo die Rosen blühen,
die den Alltag verschönen...

Wenn wir das schon vergessen haben,
sollten wir uns von ihnen
bei der Hand nehmen
und öfters mal hinführen lassen...

************************************

Das Wunder der Liebe

Menschen begegnen sich
und bemerken plötzlich – manchmal verwundert –
dass sie ihr Gegenüber
nicht nur sehr sympathisch finden
sondern dass sich
tiefgehendere Gefühle einstellen
Gefühle, mit denen sie nicht gerechnet
an die sie
auch nicht auch nur entfernt
gedacht haben

Und noch unerwarteter
als diese Gefühle
bei sich selbst
bemerken zu können
ist dann sogar noch, zu fühlen
dass sie auch beim anderen vorhanden sind
von ihm erwidert werden

Und hier sind selbst solche Menschen
die sonst nicht an Wunder glauben
einem solchen Gedanken sehr nahe

Und spätestens da, wo es um Wunder geht,
kommt Gott ins Spiel
Für ihn sind Wunder an der Tagesordnung
Nicht, weil sie alltäglich sind
sondern weil er sie täglich benutzt
seine Pläne Gestalt werden zu lassen
Seine Pläne mit uns, mit der Welt
mit seiner ganzen Schöpfung

Und daher sind es für ihn auch keine Wunder
sondern lediglich Hilfsmittel
Als Wunder erscheinen sie uns
die wir seine Pläne, den Gesamtzusammenhang
nicht kennen

Begreifen wir aber eines Tages
dass es Gottes Fügung war
die uns mit Menschen zusammengeführt hat
mit Menschen sogar, mit denen uns
eine tiefe innere Beziehung verbindet
so werden diese Wunder für uns dadurch
keineswegs abgewertet
sondern sie gewinnen sogar noch an Wert

Denn auf diese Weise
bekommen wir einen kleinen Einblick
in das Große Gefüge dieser Welt

auf diese Weise
können wir ein wenig ermessen
wie genial doch der sein muss
der die Fäden dieser Welt
in seinen Händen hält

auf diese Weise
haben wir einmal mehr allen Grund
ehrfürchtig aufzuschauen und
dankbar zu sein
unserem Schöpfer und Gott

************************************

Glück ist....

jemanden zu haben,
mit dem man ein
inniges, vertrautes
Einander- zugetan – Sein
erfahren kann –

ohne dass
beide dabei übersehen,
dass trotz aller gemeinsamer
Neigungen und Interessen
jeder von beiden

ein Mensch für sich ist.

*******************************

Kinderaugen

Es soll Menschen geben,
die sich ihren kindlichen Sinn
für das „Unmögliche“
auch als Erwachsene
bewahrt haben –

obgleich ihre
„vernünftigen“ Zeitgenossen
sie mit den Waffen
Hohn, Spott und Ironie
pausenlos bombardieren und
nicht zur Ruhe kommen lassen

*********************************

Land hinter dem Horizont

Ein leises Ahnen
durchschimmert meine Seele

Zaghaft
versucht der Kopf zu folgen

Schritt für Schritt
nähern wir uns dem Horizont

Hoffnung
ist unsere Triebfeder.

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*********************************

Sag beim Abschied leise "Servus",
nicht "leb wohl" und nicht "Adieu" -
diese Worte tun nur weh.
Doch das kleine Wörterl "Servus"
ist ein letzter lieber Gruß,
wenn man Abschied nehmen muss.
Es gibt jahraus, jahrein
ein´n neuen Wein
und neue Liebelei.
Sag beim Abschied leise "Servus",
denn gibt´s auch kein Wiedersehn -
einmal war es doch schön.
(aus Wien)

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Diesen Text hat mir meine Mutter für uns Kinder nahe gelegt, relativ kurz bevor sie starb:

Ich wünsche Dir viel Glück auf Deiner Reise Songtext

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Bearbeitet zuletzt am 04.07.2007



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