Wolfs KaleidoskopLichterkette in Gedenken an kleine Engel

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Texte von Freunden...



und Bekannten, vornehmlich von außerhalb des Netzes. Hier möchte ich ein paar Texte vorstellen, die entweder Freunde und Bekannte selbst geschrieben oder aber mir gegeben haben, weil sie sie selber gut fanden:



Es gibt einige Freundschaften, die im Himmel beschlossen sind und auf Erden vollzogen werden.
(Matthias Claudius)

************************************************

Wozu hätten wir Freunde nötig,
wenn wir sie nie nötig hätten?
(William Shakespeare)

**************************************************

Freunde sind wie Sterne -
du kannst sie nicht immer sehen,
aber du weißt,
sie sind immer da...
(unbekannt)

*************************************

Freunde sind Engel, die uns wieder auf die Beine helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
(Verfasser unbekannt)

*************************************

Oft ist es nur eine einzige Begegnung,
die zwei Menschen
bis in die Ewigkeit verbindet.
(Maria Nels)

*************************************

Zur Freundschaft gehört:
dass wir einander gleichen,
einander in einigem übertreffen,
einander in einigem nicht erreichen.
(Jean Paul)





...es gibt Wege,die geht man einsam...doch irgendwo am Wegrand trifft man Menschen die einen umarmen...
(Dolphins Dream)

******************************************

Wusstet ihr schon,
dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen,
tot und lebendig machen kann?
Wusstet ihr schon,
dass die Nähe eines Menschen
gut machen, böse machen, traurig und froh machen kann?
Wusstet ihr schon,
dass das Wegbleiben eines Menschen
sterben lassen kann
und das Kommen eines Menschen
wieder leben lässt?
Wusstet ihr schon,
dass die Stimme eines Menschen
einen anderen Menschen wieder aufhorchen lässt,
der für alles taub war?
Wusstet ihr schon,
dass das Wort oder das Tun eines Menschen
wieder sehend machen kann,
einen, der für alles blind war,
der nichts mehr sah, der keinen Sinn mehr sah in dieser Welt
und in seinem Leben?
Wusstet ihr schon,
dass Zeit haben für einen Menschen
mehr ist als Geld, mehr als Medikamente,
unter Umständen mehr als eine geniale Operation?
Wusstet ihr schon,
dass das Zuhören eines Menschen
Wunder wirkt,
dass das Wohlwollen Zinsen trägt,
dass ein Vorschub an Vertrauen 100-fach
auf uns zurückkommt?
Wusstet ihr schon, dass tun mehr ist als reden?
Wusstet ihr das alles schon?
(W.Willms)

**********************************************

Wenn die Erde
nur ein paar Meter Durchmesser hätte
und irgendwo
in ein paar Meter Höhe über einem Feld schwebte,
kämen die Menschen
von überall her,
um das Wunder zu bestaunen.
Sie würden sich
über die großen und kleinen Teiche
und über das Wasser wundern,
das zwischen den Teichen fließt.
Sie würden über die Höcker und Löcher staunen
und über die dünne Gasschicht,
die sie rings umgibt.

Die Kugel wäre das größte Weltwunder
und die Leute kämen,
um sie anzubeten,
um geheilt zu werden,
um Wissen zu erwerben,
Schönheit zu erkennen
und um sich zu fragen,
wie so etwas möglich sei.
Sie würden sie lieben
und mit ihrem Leben verteidigen,
weil sie irgendwo wüssten,
dass ihr Leben ohne dieses Wunder
ein Nichts wäre.

Wenn die Erde
nur ein paar Meter Durchmesser hätte.
(Anke Kreutz)

***************************************

In manchen Tagen...(für Wolf)

In manchen Tagen
scheint es, die See wäre ruhig
die Steine singen ein Lied
die Erde flüstert ein Gedicht
und die zitternde Luft erschweigt.

Still stehen sie und lauschen
deinem Gesang, ähnlich dem der Antigone,
deren Klage uns bis heute ins Herz wallt
und das Innerste berührt.

Sie vernehmen deine Gedanken
und halten inne.
(Vicell)

***************************************
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by photoop23

****************************************

du

du
ja du
genau du
hörst du zu ?
du?
ja du
gemeint bist du
du
ja du
weisst es du?
du?
ja du
geschätzt bist du
denn du
du
hörst zu

© Elfie Nadolny, 18.07.2006

************************************************

Verstanden zu werden ist ein Luxus,
der nur wenigen zuteil wird,
und gerade das Beste und Tiefste
wird im Leben am meisten missverstanden.
Wir sind nicht da, um verstanden zu werden,
sondern um zu verstehen.
Und es ist besser, dass wir alle unsere Seelenkräfte
darauf konzentrieren,
andere richtig zu beurteilen,
als uns darüber zu grämen,
dass wir selber unverstanden durchs Leben gehen.
Wir verstehen uns ja auch oft selber nicht -
wie sollten uns dann andere verstehen?
(Friedrich Wilhelm Foerster)

********************************************





Ich wünsche Dir

für jeden Tag Deines Lebens
eine kleine Freude

Ich wünsche Dir,
dass Du an Dich glauben kannst
und in schwierigen Situationen
nicht verzagst

Ich wünsche Dir,
dass Dir Verletzung und Enttäuschung
nicht die
Freude am Leben rauben

Ich wünsche Dir,
dass Du ein offenes Herz
für all die Wunder dieser
Welt behältst

Ich wünsche Dir,
dass Du immer wieder eine
neue Quelle
in Dir
entdeckst

Und dass Du Menschen behältst,
mit denen Du Deine Freude
teilen kannst
(Nina- Ruth Hausmann- Brose)

*************************************

An den Tag

Du neuer Tag
ich freue mich auf dich
auf das Erröten deines Morgens
wenn ihm die Sonne die Tautränen aus dem Gesicht wischt
auf das Lächeln der Bäckersfrau
auf die Blüten deines Trostes
die in den Vormittag fallen und meine Trauer trocknen
auf dein Murmeln im Blätterrauschen
wenn die Zeit welkt im Schoß der Zweige
ich freue mich auf das was dich ausmacht
das Eigentliche
auf das Zarte
das Seltsame
das Feingegliederte
das Unregelmäßige
das Traurige
auf das Wachsen und das Vergehen
auf das was meine Hand berührt und meinen Arm bewegt
auf das Versteckspiel mit der Erinnerung
auf die Stunden die ich aus der Hand gebe
auf der Schwelle
vor dem Einträumen
in den langen schwarzen Mantel
einer neuen Nacht
(Peter Würl)

************************************************

Lied für den Clown

Du stehst in der Manege
die Zirkus Leben heißt
Du bist schön angezogen
dein Gesicht perfekt geweißt
Die Leute können lachen
du bist schön anzuschaun
Mit deinen vielen Scherzen
bist du der Zirkusclown

Du heiterst mit deinen Späßen
noch den Letzten auf
Fällst vom Seil herunter
stehst schon wieder drauf
Spielst den dummen August
hast den Überblick
Lässt alles mit dir machen
bist der Hans im Glück

Dann ist die Show zu Ende
du schminkst dich langsam ab
Du bist sehr befriedigt
über den Applaus, den man dir gab
Erst später in deinem Zimmer
bist du ganz allein
Hast endlich Mut und Stille
wirklich du zu sein

Und dann fällt deine Maske
und wird dein Gesicht
Erschreckt spürst du es wieder
verstehst es aber nicht
Denn dort mit dir alleine
kann es ja geschehn
Dass deine hellen Augen
plötzlich leer aussehn
(Anke K., 04.05.82)

****************************************




(Diese Zeichnung hat mir dankenswerterweise Berlind Perske zur Verfügung gestellt, die auch das Copyright hat)

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Anyway, remain as you are and don´t change.
Not even a tiny little bit,
I admire you as you are.
(Paula, Manchester 1980)

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Von einem, der auszog, seinen Frieden zu finden

Es war einmal ein Mensch, der wuchs in einem ruhigen, wohlhabenden Elternhaus auf. Er hatte liebevolle Eltern, Geschwister, mit denen er sich gut verstand, gute Freunde und überhaupt alles, was er sich wünschte. Nur eines hatte er nicht: seinen Frieden.
So beschloss er eines Tages, sich aufzumachen und in die Welt zu ziehen, um seinen Frieden zu suchen. Und so zog er los.

Zuerst kam er in eine große Stadt. Dort wohnten viele, viele Menschen. Als er bemerkte, wie viele Menschen in der Stadt lebten, sagte er sich:
„Die Menschen müssen hier sehr glücklich sein, sonst würden hier wohl nicht so viele leben. Und es werden ja auch von Tag zu Tag mehr. Wenn sie alle hier ihren Frieden finden, kann ich es bestimmt auch. Ich werde hier bleiben.“
Und er suchte sich eine Wohnung und eine Arbeit und begann, in der Stadt zu leben. Er arbeitete bis spät am Abend, leistete, was er konnte, kaufte sich bald ein Auto, dann ein Haus, wurde befördert, arbeitete noch mehr. Bis er wirklich alles hatte, was man sich kaufen kann. Nur seinen Frieden hatte er nicht.
Da besann er sich eines Tages, warum er gekommen war und dass er das, was er gesucht hatte, nicht gefunden hatte. Und er zog abermals hinaus.

So gelangte er in ein kleines Dorf. Und als er sah, wie gesund und gelassen die Menschen dort aussahen, sagte er sich:
„Hier ist alles ganz anders als in der Stadt. Hier haben die Menschen noch Zeit und arbeiten nicht nur für Geld, sondern für ihr gemeinsames Wohlergehen. Einer hilft dem anderen. Hier möchte ich bleiben.“
Und er zog in ein kleines Haus und erlernte einen Beruf, der ihm sinnvoll erschien: er wurde Arzt, eröffnete eine Praxis und machte die kranken Menschen, die zu ihm kamen, wieder gesund. Und alle achteten ihn.
Aber eines Tages starb einer seiner Patienten durch seine Schuld, und alle wandten sich gegen ihn und er stellte fest, dass sie ihn nur in seiner Funktion und Tätigkeit als Arzt geschätzt und geachtet hatten. Und er bemerkte, dass es allein dieses Ansehen gewesen war, weswegen er nicht daran gedacht hatte, warum er gekommen war: Denn er hatte immer noch nicht seinen Frieden gefunden.

Und wieder machte er sich auf die Suche und zog in die Welt. Dabei gelangte er zu einer kleinen Hütte. Zaghaft klopfte er an und trat ein. Und er erblickte ein Mädchen, das mitten im Raum saß und Klavier spielte. Augenblicklich verliebte er sich in das Mädchen, und das Mädchen verliebte sich in ihn. Und er sagte sich:
„Mit diesem Mädchen zu leben muss etwas Wundervolles sein, bei ihr könnte ich glücklich werden. Hier möchte ich bleiben.“
Und er baute für sie beide einen Tisch und ein Bett und sie lebten miteinander und teilten alles miteinander und sie liebten sich. Und jeder Tag, den sie miteinander verbrachten, war wunderschön. Aber manchmal, wenn sie schlief, fragte er sich doch, wofür er lebe und wer er sei. Und als sie einmal ein paar Tage nicht da war, stellte er fest, dass er auch in diesem seinem Heim seinen Frieden noch nicht gefunden hatte.
Und abermals zog er hinaus.

Diesmal gelangte er in einen tiefen Wald. Er ging und ging und schließlich setzte er sich auf einen Stein und dachte nach. Und als er feststellte, dass er bei keinem anderen Menschen seinen Frieden gefunden hatte, sagte er zu sich:
„Warum suchst du immer bei den anderen? Bist du nicht einfach nur du selbst und kannst also nur dann deinen Frieden finden, wenn du eben einfach nur dein eigenes Leben lebst?“
Und er machte sich ein Lager und lebte fortan im Wald, ernährte sich von allem, was er gerade fand oder geschenkt bekam und tat und ließ im übrigen nur das, was er selbst gerade wollte.
Aber eines Tages, als er einmal absolut nicht wusste, was er tun sollte, bemerkte er, wie leer sein Leben doch geworden war und dass er von seinem Frieden noch nie so weit entfernt gewesen war. Als er dies erkannte und die Sinnlosigkeit seines ganzen bisherigen Lebens sah, packte ihn die Verzweiflung: er sprang auf und rannte los.

Und er rannte und rannte, durch den ganzen Wald, durch Felder, über Berge und durch Täler und in seiner Verzweiflung merkte er nicht einmal, wohin er rannte. Schließlich aber brach er völlig entkräftet zusammen und versank in einer tiefen Ohnmacht. Als er wieder zu sich kam, sah er voller Entsetzen, dass er sich mitten in der Wüste befand. Er wusste nicht einmal, in welche Richtung er gehen musste, um das für ihn so lebensnotwendige Wasser zu bekommen. Und nachdem er die Ausweglosigkeit seiner Situation erkannt hatte, sagte er sich:
„Nun hast du dein ganzes Leben über nach deinem Frieden gesucht und hast ihn nicht gefunden. Aller Sinn, den du deinem Leben aberlangt hast, scheitert nun an deinem Tod.
Du bist eben nichts als ein Haufen vergängliches Leben und bald sogar nur noch dessen Asche. Wozu bin ich nur geboren?

Und er fiel abermals in Ohnmacht. Aber als er erwachte, war es tiefschwarze Nacht.
Plötzlich jedoch sah er das Licht. –
Und das Licht leuchtete in der Finsternis –
Und Gott durchleuchtete seinen Körper und seinen Geist und er schien ihm in sein Herz und erwärmte ihn.
Und ein tiefer, weiter Friede breitete sich in ihm aus.
Und er stand auf und ging zurück und ging durch den Wald in seine Hütte, in sein Dorf, in seine Stadt und in sein Elternhaus
und der Friede Gottes ging mit ihm.

(Martina Grebe, 03.02.1983)


***********************************************





*************************************************

Ich schicke Dir meine Gedanken, die Dich begleiten sollen und Dich entführen sollen in ein Land, in dem der Geist frei wandern kann. Wandern in die Höhe und Tiefe, in die befreiende Einsamkeit einer Wüste, in das Glücksgefühl der Lüfte und in die Wärme des Feuers. Ich wünsche Dir, dass Deine Gedanken sich jeweils den Ort aussuchen, nach dem sie bedürfen. Lass
sie mal Urlaub machen, lass sie ziehen, wonach sie sich sehnen.

(B.)

**************************************************

Die Blume, die du pflückst im Leben,
kann dir meistens niemals alles geben.
Hast du eine Rose dann,
pflege sie auch dann und wann.
Selbst wenn du der Farbe müde
und nicht finden kannst den Trost,
beharr nicht auf die große Liebe,
denn das ist dann meistens nicht das große Los.

Sei zufrieden mit dem, was du hast,
und fall andern nicht noch groß zur Last.
Verzichten muss man oft im Leben
und dadurch andern alles geben.
Sei im Leben stets auch stark,
wenn erschüttert´s dich auch bis ins Mark.
Übe Nachsicht und Verzeihen
und dich wird das Leben dann erfreuen.

(Heinz F., 16.02.1982)

******************************************

Es ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält´s nicht aus,
hält´s nicht aus mehr bei mir.

Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.

Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt am Grund
seines ewigen Du.

(Christian Morgenstern)

******************************************

OFT
Ziemlich oft -

Wollen Menschen um mich
mich nicht gelten lassen
wie ich bin

Suspekt

scheint ihnen meine Art
zu denken, zu leben und
gelegentlich ein wenig
träumend über
der Erde zu sein...

Sie wollen mich 'ändern',
mich in ihre Realität,
in ihr Denkschema bringen.

Gelingt es ihnen nicht,
erscheint in
ihren Augen Erstaunen,
ihre Ablehnung,
ihr Argwohn,
ihr mitleidiges Belächeln.

Welch ein Glück, zu wissen,
dass es auch Menschen gibt,
die mich lassen können
wie ich bin.

Die mit mir auf
derselben Ebene
schwingen.

(Ruth. 06.87)

****************************************

Fluchtwege

Manchmal wenn mich das Leben anrempelt
meine Seele vor Atemnot eine Gänsehaut bekommt
würfele ich um meine Zukunft setze auf den Wind
und fliehe vor dem Angebot der Freuden
durch den Hohlweg wildverwachsen
in die weißen Flecken auf der Karte meines Schicksals
durch durchlöcherte Zäune hinter den Weiden
in die übersonnte Unwirklichkeit einer anderen Zeit
dort im Flügelschatten des Falters
lausche ich den Stimmen der Wälder am Fluss
pflücke mir ein Lächeln vom Strauch
und warte auf meine Wolke groß weiß und ganz hoch oben
habe ich dann durch die Magie meiner Gedanken
im weichen Weiß Platz genommen
unter mir die Vögel im freien Fall
hoch oben der Bussardsturz aus dem Delfter Blau der Unendlichkeit
lasse ich meiner Wolke die Zügel frei
und schwimme auf ihr auf und davon
den Tag hinunter

(Peter Würl)

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Ich sehe die Menschen, seh ihr Gesicht
Sie leben im Schatten – aus Angst vor dem Licht
Die Mächte des Dunklen – führen sie fort –
drum finden sie nicht den stets hellen Ort
Wo Dunkelheit – umkreist und verschließt
ohne Liebe nie wieder Leben fließt

Getragen von Strahlen – empor zu den Sternen –
beleuchtet – gewärmt auf ewig geliebt
überwunden sind Bangen, Ängste und Schmerzen
es leben in Aller Herzen die Strahlen der Sonne –
von innen nach außen und zurück verbunden
mit dem einen Glück!

(Engel für die Menschen, geschickt von Gabi)

*************************************************

Manchmal

manchmal findet man Menschen, die verstehen, was man sagt


manchmal findet man Menschen, die verstehen, was man nicht sagt


manchmal fühlt man sich so verlassen und so unendlich allein


manchmal umfängt einen Liebe und dann dann lohnt sich alles Sein.

(c) Elfie Nadolny




Zuletzt bearbeitet am 29.11.2009



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