Wolfs KaleidoskopLichterkette in Gedenken an kleine Engel

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Fremde Gedanken aus dem Netz II





Später – wann ist das?

Eine schöne Geschichte: lies sie heute:

Es war einmal... ein Junge der wurde krank geboren. Seine Krankheit war unheilbar. Er war 17 Jahre alt, und konnte jeden Augenblick sterben. Er lebte immer noch bei seiner Mutter und unter ihrer Aufsicht. Es war schwierig für ihn, und so beschloss er einmal raus zu gehen - nur in einziges mal.Er bat seine Mutter um Erlaubnis, und sie gab sie ihm. Während er so durch sein Stadtviertel schlenderte, sah er etliche Boutiquen Als er vor ein Musikgeschäft kam und ins Schaufenster sah, bemerkte er ein sehr zartes Mädchen in seinem Alter. Es war Liebe auf den ersten Blick. Er öffnete die Tür, und trat ein indem er nur sie beachtete. Nach und nach näherte er sich der Theke, wo sich das Mädchen befand. Sie sah ihn an, und fragte lächelnd : Kann ich Dir helfen? Er dachte, es sei das schönste Lächeln was er in seinem ganzen Leben gesehen hatte., und er hatte das Verlangen sie im selben Moment zu küssen. Er sagte stotternd : Ja, heummmm.... ich würde gern eine CD kaufen. Ohne nachzudenken, nahm er die erste die ihm in die Hände fiel, und bezahlte. Möchtest Du dass ich sie Dir einpacke? fragte das Mädchen wieder lächelnd. Er nickte, und sie ging in das Hinterzimmer der Boutique und kam mit dem eigepackten Paket zurück, und gab es ihm. Er nahm es und ging aus dem Geschäft. Er ging nach Hause, und seit diesem Tag ging er tagtäglich in dieses Geschäft um eine CD zu kaufen. Sie packte sie alle immer ein, und er brachte sie nach Hause, um sie in seinem Schrank unterzubringen. Er war zu schüchtern, um sie zum ausgehen einzuladen, und selbst wenn er es versuchen wollte, brachte er es nicht über sich. Er schilderte dies seiner Mutter, und sie ermutigte ihn, doch etwas zu unternehmen, und so ging er den nächsten Tag mit Mut bewaffnet wieder in das geschäft.
Wie jeden Tag kaufte er eine CD, und sie ging wie jedes mal in die Hinterboutique um es ihm einzupacken. Sie nahm also die CD; und während sie sie ihm einpackte, hinterlies er schnell seine Telefonnummer auf der Theke und verlies schnell das Geschäft. Am nächsten Tag : dring, dring Seine Mutter nahm den Hörer ab : Hallo? Es war das Mädchen und wollte den Sohn sprechen.Die Mutter, untröstlich begann zu weinen und sagte: Was, Du weisst es nicht? Er ist gestern gestorben. Es gab eine lange Pause, ausser dem Wehklagen der Mutter. Später ging die Mutter in das Zimmer des Sohnes um sich seiner zu erinnern. Sie beschloss seine Kleidung durchzusehen, und öffnete seinen Schrank. Wie sehr war sie überrascht, als ihr eine riesige Menge von CDs entgegen kam. Keine einzige war geöffnet. Das alles machte sie sehr neugierig, und sie konnte nicht wiederstehen : Sie nahm eine CD, setzte sich auf das Bett und öffnete sie. Als sie das machte fiel ein kleiner Zettel aus dem paket. Die Mutter nahm es auf, und las : Hallo!!!, Du bist super süss, möchtest Du mit mir ausgehen? Hab Dich lieb.....Sofia Sehr gerührt nahm die Mutter eine andere CD; noch eine andere und so weiter. In mehreren befanden sich kleine Zettel, und auf jedem stand das gleiche.....

Moral:
So, ist das Leben - warte nicht zu lange um jemandem, der für Dich außergewöhnlich ist, zu sagen was Du fühlst. Sag es Heute. Morgen kann es schon zu spät sein.

Diese Nachricht wurde geschrieben, um die Leute zum Nachdenken zu bringen, und so kann nach und nach die Welt verändert werden.
Wenn Du glaubst, dass es wichtig ist, dass sich die Welt ändert, gib diese Gedanken an die Menschen, die Du magst, schätzt und an all Deine Freunde und Freundinnen weiter.

Diese Nachricht soll Dir sagen, dass Du jemand Außerordentliches bist, dass du wichtig bist, also mach das gleiche wie ich und erzähle diese Geschichte weiter, nicht später, nicht morgen, denn ..erinnre Dich.. ist es vielleicht schon zu spät.

Gib einen Kuss der Person, die Du magst, und es ist wie Magie: Mit der Liebe ist alles möglich.

(Verfasser auch mit google nicht herauszufinden)

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Eine kleine Geschichte fur liebe Menschen!

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen.Die Familie war unhoflich und verweigerte den Engeln, im Gastezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller.

Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der altere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jungere Engel fragte, warum, antwortete der altere Engel:

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nachsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen.
Als die Sonne am nachsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tranen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld.

Der jungere Engel wurde wutend und fragte den alteren Engel, wie er das habe geschehen
lassen können?
"Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend.
"Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben.

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel.

"Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch
in der Wand steckte. Weil der Eigentumer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte.

Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes,
um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen.

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen,
was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist.
Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

Manche Leute kommen in unser Leben und gehen schnell...
Manche Leute werden Freunde und bleiben ein bisschen...
wunderschone Fußabdrücke auf unseren Herzen hinterlassend...
Und wir sind ziemlich ähnlich, weil wir eine Freundschaft geschlossen haben!!

Das Gestern ist Geschichte.
Das Morgen ein Mysterium.

Das Heute ist ein Geschenk.
Darum heißt es auch: Präsent.
Ich denke, das ist etwas Besonderes...
Lebe und genieße jeden Moment...
Dies ist keine Generalprobe!

(\ /)
( \ __ / )
( \( )/ )
( / \ ) NIMM DIESEN KLEINEN ENGEL
( / \/ \ ) UND BEHALTE IHN NAH BEI DIR
/ \ ER IST DEIN SCHUTZENGEL
( ) GESANDT, UM UBER DICH ZU WACHEN

(Diese Geschichte ist berechtigterweise im Netz weit verbreitet - doch auch mit google ist kein Urheber ausfindig zu machen. Ein Hinweis war, dass es eine aus dem Englischen nacherzählte Geschichte sei)

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Himmel und Hölle

Eine Frau stand bei Petrus vor der Tür und bat ihn, ihr den Unterschied zwischen Himmel und Hölle zu zeigen.

Petrus nahm sie mit zur Hölle, wo sie eine endlose Festtafel sah, auf der die herrlichsten Gaumenfreuden in Hülle und Fülle bereitstanden!
Die Leute an der Tafel jedoch schrien und jammerten, sie klagten, rauften sich die Haare und zerfetzten ihre Kleidung. Noch nie zuvor hatte sie derart schreckliche Not und Pein gesehen.
Sie wollte Petrus schon fragen, warum die Leute in Anbetracht all dieser Köstlichkeiten so unglücklich wären. Aber als sie sich umschaute, entdeckte sie die Antwort selbst:
Das gesamte Besteck war, Stück für Stück, drei Fuß lang !! Niemand an der gesamten Festtafel konnte dieses üppige Mahl auch nur kosten.

Als sie in den Himmel kam, fand sie dort zu ihrer Überraschung genau die gleiche Szene vor: Dieselbe endlose Tafel, dasselbe phantastische Essen und Trinken – sogar dieselben drei Fuß langen Gabeln und Löffel. Aber hier waren alle glücklich, sie lachten und hatten eine wundervolle Zeit.
„Warum sind hier alle glücklich?" fragte sie verwundert.
"Weil", flüsterte ihr Petrus zu, "die Menschen im Himmel ihrem Gegenüber zu essen geben."

Miteinander statt gegeneinander.
Zusammenarbeit statt Konkurrenz.
Wer etwas will sucht Wege.
Wer etwas nicht will sucht Gründe.

(Diese Geschichte ist mir seit Jahren bekannt, aber der Verfasser war nicht herauszufinden - sollte er oder sie dies lesen, bitte melden!)

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Liebe Mama, Lieber Papa,

ich hoffe, dass Ihr bequem sitzt. Wenn Ihr noch nicht sitzen solltet, tut dies jetzt, glaubt mir, es ist besser so. Leider habe ich lange nichts mehr von mir hören lassen, und es tut mir auch schrecklich leid.
Es ist aber so viel passiert in der letzten Zeit, dass ich wirklich keine Zeit hatte zum Schreiben. Nun aber, in der Ruhe und Abgeschiedenheit des Krankenhauses, und nachdem die Behandlung in der Intensivstation abgeschlossen ist, ist das etwas anderes. Unglücklicherweise tut mir die Hand noch ein wenig weh, aber das ist bei einem Sprung aus dem zweiten Stockwerk auch nicht verwunderlich.
Eigentlich sind die Schmerzen ja erträglich, jedenfalls lange nicht so stark wie in dem einen Bein, das ich zum Glück noch habe.Wahrscheinlich kann ich auch nicht an der Gerichtsverhandlung teilnehmen, in der entschieden werden soll, ob die Versicherung Recht hat und ich für die fünfzigtausend Euro haften muss, die durch den Zimmerbrand entstanden
sind. Mein Anwalt sagt aber, dass die Versicherung keine Chance hat zu gewinnen, denn wegen des Blutalkoholgehaltes von 3.7 Promille wird der Richter wohl auf nicht zurechnungsfähig entscheiden. Mein Freund wird mir das aber alles berichten, er wird zusammen mit dem Dolmetscher vor Gericht vertreten sein, der ihm alles ins Arabische übersetzt. Der Anwalt hofft, dass mein Freund und ich als werdende Eltern nicht ins Gefängnis müssen. Inzwischen habe ich auch eine andere Universität gefunden, in der man nicht gleich bestraft wird, weil man ein wenig Hasch oder Heroin verkauft.
Leider ist sie für mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut zu erreichen, aber in einem Jahr wird sich das wieder geregelt haben, wenn ich meinen Führerschein auf Bewährung zurückerhalte. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wieviel Ärger man hat, nur weil man ursächlich bei einer Massenkollision dabei war. Zum Beispiel zahlt die Versicherung nicht für den Totalschaden an Papas Auto. Der Porschefahrer will aber
seine Klage zurückziehen, wenn Ihr ihm den neuen Wagen bezahlt.

Liebe Eltern, nun aber zum eigentlichen Grund meines Briefes.
Vorher muß ich aber richtigstellen, dass ich weder im Krankenhaus noch von einem Araber schwanger bin. Auch nehme ich keine Drogen oder Alkohol, die Universität habe ich auch nicht wechseln müssen. Aber durch das Vor-Diplom bin ich gefallen... und ich wollte nur, dass Ihr das im richtigen Verhältnis seht.

Ich habe Euch beide lieb

Eure Tochter

(Der Verfasser ist auch hier leider nicht ausfindig zu machen, gleichwohl der Text im Netz weit verbreitet ist und die Unistädte wie die Namen der Tochter wechseln...)

*********************************************

Um die Ecke hab ich einen Freund,
in dieser großen Stadt, die kein Ende hat.
Die Tage vergehen und die Wochen rasen,
und bevor es mir bewusst wurde,
ist schon ein Jahr vergangen.
Ich seh nie meine alten Freunde,
weil das Leben ein schnelles
und schreckliches Rennen ist.
Er weiß, dass ich ihn mag,
wie an den Tagen als ich an seine Tür klopfte.
Und er klopfte an meine
Tür, wir waren noch jünger,
und jetzt sind wir beschäftigte und
erschöpfte Menschen.
Erschöpft, dieses verrückte Spiel zu spielen,
Erschöpft, zu versuchen Karriere zu machen.
"Morgen", sag ich, "Ich werd Jim morgen
anrufen.
Nur um zu zeigen, wie sehr ich an ihn denke.“
Aber morgen kommt und morgen geht,
und die Distanz zwischen uns wächst.
Um die Ecke! - und trotzdem meilenweit weg von mir.
"Hier ist ein Telegramm, mein Herr."
"Jim ist heute gestorben."
Und das ist, was wir bekommen
und verdienen am Ende unserer Rechnungen.
Um die Ecke, ein verschwundener Freund.

Vergiss nie, immer das zu sagen, was du fühlst.
Wenn du jemanden liebst, sag es.
Hab keine Angst, deine Gefühle auszudrücken.
Sag jemanden, was er dir bedeutet,
weil, wenn du denkst, es ist jetzt der
richtige Zeitpunkt,
kann es schon zu spät sein.

Nutze den Tag. Bereue niemals.
Das ist das Wichtigste.

Sei deinen Freunden und deiner Familie immer
nah, denn sie waren es, die dazu beigetragen haben,
die Person aus dir zu machen, die du heute bist.

Nutze den Tag.
Hier.
Jetzt.
Heute.

(Leider war auch hier der Verfasser nicht herauszufinden)

******************************************

WENN ICH WÜSSTE

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich dich einschlafen sehe, würde ich dich besser zudecken und zu Gott beten, er möge deine Seele schützen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich dich umarmen und küssen
und dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wen ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen: "Ich liebe Dich",
anstatt davon auszugehen,
dass du weisst, dass ich dich liebe.

Wen ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag
mit dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen
Tag geben wird,
sodass ich diesen einen
verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein "Morgen",
um ein "Versehen/ Irrtum" zu begehen.
Und wir erhalten immer eine zweite Chance,
um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben,
um zu sagen: "Ich liebe Dich",
und es gibt sicher eine weitere Chance,
um zu sagen: "Kann ich etwas für Dich tun?"

Aber nur für den Fall,
dass ich falsch liegen sollte,
und es bleibt nur der heutige Tag,
möchte ich dir sagen,
wie sehr ich dich lieb,
und ich hoffe, dass wir nie vergessen.
Das "Morgen" ist niemandem versprochen,
weder jung noch alt,
und heute könnte die letzte Chance sein,
die du hast, um deine Liebe festzuhalten.

Wenn du also auf Morgen wartest,
weshalb tust du es nicht heute?
Falls das "Morgen" niemals kommt,
wirst du bestimmt bereuen,
dass du dir keine Zeit genommen hast
für ein Lächeln, eine Umarmung
oder einen Kuss
und dass du zu beschäftigt warst,
um jemandem etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter
Wunsch herausstellt.

Halte deine Lieben heute ganz fest
und flüstere ihnen ins Ohr,
sag ihnen, wie sehr du sie liebst
und dass du sie immer lieben wirst.
Nimm die die Zeit zu sagen: "Es tut mir Leid",
"Bitte verzeih mir",
Danke" oder "ist in Ordnung",
und wenn es kein "Morgen gibt,
musst du den heutigen Tag nicht bereuen.
Lebe deine Liebe heute!

(Autor unbekannt. Diese Nachricht wurde seit dem 11.9.2001 nicht unterbrochen, sie wurde am "Leben erhalten" und zirkuliert seitdem.
In Erinnerung an all jene, die an diesem Morgen umgekommen sind: Die Passagiere und die Piloten der United Air und AA Flüge, die Angestellten im World Trade Center und im Pentagon, die Feuerwehrleute, die Polizisten und all die unschuldigen Zuschauer/Passanten)

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Zum Nachdenken

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.
Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollte sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?" hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Sie hatte noch nie einen Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz aus, so erwachsen. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.

Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen zu ihr: "Waren Sie Mark's Mathe-Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen."

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Mark's früheren Schulfreunden versammelt. Mark's Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen."

Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das
offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und
auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschriebe hatten.

"Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Mark's Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie
lächelte ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chuck's Frau sagte, "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann ohne mit der Wimper zu
zucken: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.
Sagen Sie es ihnen, bevor es zu spät ist.

Sie können dies auch tun, indem Sie diese Nachricht weiterleiten. Wenn Sie dies nicht tun, werden Sie wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.

Wenn Sie diese Mail bekommen haben, dann deshalb, weil sich jemand um Sie sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Sie etwas bedeuten. Wenn Sie zu beschäftigt sind, die paar Minuten zu opfern um diese Nachricht weiter zu leiten, ist dies vielleicht das erste Mal, dass Sie nichts getan haben, um einem Mitmenschen eine Freude zu machen? Je mehr Menschen Sie diese Mail weiterleiten, desto mehr Menschen können Sie eine Freude machen.

Denken Sie daran, Sie ernten, was Sie säen. Was man in die Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.
Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Sie es sind.

(Der eigentliche Verfasser ist nicht herauszufinden; laut "HL-Live" vom 18.07.2005 war es deren Leser Reinhard Kunz, was ich aber nicht glaube: http://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=8365)

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Spuren am Weg

Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte. Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken.

Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst." Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.

Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.

Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts." Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.

Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen. Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wieder sahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.

Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter."

Stiegler Herbert nach
einem afrikanischen Märchen,
leicht umgeschrieben

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Wer bist Du


Eine Frau lag im Koma.

Plötzlich schien es ihr, als sei sie schon tot, wäre im Himmel und stände nun vor einem Richterstuhl.

"Wer bist du?" fragte eine Stimme.

"Ich bin die Frau des Bürgermeisters" antwortete die Frau.

"Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern, wer du bist."

"Ich bin die Mutter von vier Kindern." war nun ihre Antwort.

"Ich habe nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist."

"Ich bin Lehrerin."

"Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist."

"Ich bin Christin."

"Ich habe nicht nach deiner Religion gefragt, sondern wer du bist."

Und so ging es immer weiter. Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage "Wer bist du?" zu sein.

Irgendwann erwachte die Frau aus ihrem Koma und wurde wieder gesund. Sie beschloss nun herauszufinden, wer sie war.

Und darin lag der ganze Unterschied.


(nach Anthony de Mello, gefunden in:
Gelassenwerden. - Herder, 1996)

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Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns

Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der High School, sah ich einen Jungen aus meiner Klasse nach Hause gehen. Sein Name war Kyle. Er sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen. Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem Freitag nach Hause? Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein." Mein Wochenende hatte ich schon verplant (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freunden morgen Mittag), also zuckte ich mit den Schultern und dachte nicht mehr daran.

Als ich weiter ging, sah ich eine Gruppe Kinder, die in seine Richtung liefen. Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und schubsten ihn, so dass er in den Schmutz fiel. Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei Meter neben ihm im Gras landete. Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen Augen. Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am Boden umher und suchte seine Brille. Er hatte Tränen in den Augen.
Als ich ihm seine Brille gab, sagt ich: "Diese Typen sind Blödmänner."
Er schaute zu mir auf und sagte: "Danke". Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht. Es war eines jener Lächeln, die wirklich Dankbarkeit zeigten.
Ich half ihm, seine Bücher aufzuheben und fragte ihn, wo er wohnt. Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich ihn, warum ich ihn vorher noch nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf eine Privatschule ging. Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgegeben. Den ganzen Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher. Er war eigentlich ein richtig cooler Typ. Ich fragte ihn, ob er Lust hätte mit mir und meinen Freunden am Samstag Fußball zu spielen. Er sagte zu.
Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen, und je mehr ich Kyle kennen lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten ebenso über ihn.
Es begann der Montagmorgen, und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war wieder da. Ich stoppte ihn und sagte: "Oh man, mit diesen ganzen Büchern wirst Du eines Tages mal richtige Muskeln bekommen." Er lachte und gab mir einen Teil der Bücher. Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde.
Als wir älter wurden,dachten wir übers College nach. Kyle entschied sich für Georgetown und ich mich für Duke. Ich wusste, dass wir immer Freunde sein werden, und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden. Er wollte Arzt werden und ich hatte vor, eine Fußball-Karriere zu machen.
Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit, indem ich sagte, er sei ein Dummkopf. Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war froh, dass ich nicht derjenige war, der sprechen musste.
Abschlusstag, ich sah Kyle, er sah großartig aus. Er war einer von denen, die während der High School zu sich selbst finden und ihren eigenen Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen mochten ihn. Manchmal war ich richtig neidisch auf ihn. Heute war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war. Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, grosser Junge, Du wirst großartig sein!" Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und lächelte. "Danke", sagte er.
Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an. "Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die halfen, diese schweren Jahre zu überstehen. Deinen Eltern, Deinen Lehrern, Deinen Geschwistern, vielleicht einem Trainer? Aber am meisten Deinen Freunden. Ich sage euch, das beste Geschenk, das ihr jemanden geben könnt, ist eure Freundschaft. Lasst mich euch eine Geschichte erzählen." Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an, als er von dem Tag erzählte, an dem wir uns das erste Mal trafen. Er hatte geplant, sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank in der Schule ausgeräumt hat, so dass es seine Mutter es später nicht tun müsste, und trug sein Zeug nach Hause.
Er schaute mich an und lächelte. "Gott sei Dank, ich wurde gerettet. Mein Freund hat mich von dieser unsäglichen Sache bewahrt." Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt, als dieser gut aussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten Moment in seinem Leben erzählte. Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber sahen, genau dasselbe dankbare Lächeln. Niemals zuvor spürte ich solch tiefe Verbundenheit.

Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns. Durch eine kleine Geste kannst Du das Leben einer Person ändern, zum Guten oder zum Bösen. Die Schöpfung setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu beeinflussen, auf jede Art und Weise. Sieh das Gute in anderen.

(gefunden auf der Seite: http://www.stadtpfarre.at/Spirituelles/Texte.htm)

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Hierzu passend:

Lesung: Texte aus Jesus Sirach und aus dem Buch der Sprichwörter

Sanfte Rede erwirbt viele Freunde, freundliche Lippen sind willkommen.
Wer aber Schlechtes weiterträgt und wer verleumdet, entzweit Freundschaften.
Manche Freundschaften führen ins Verderben, aber eine liebe Freundin ist treuer als eine Schwester.
Wohl dir, wenn du Freundschaft findest und Menschen, die dir zuhören.
Liebe deine Freundin und sei ihr treu, verrate ihre Geheimnisse nicht.
Eine Freundin erweist zu jeder Zeit Liebe, als Schwester für die Not ist sie geboren.
Hast du dich gegen deine Freundin ausgesprochen, verzage nicht und suche Versöhnung.
Deine Freundschaft gib nicht auf - ihre Herzlichkeit erfreut mehr als alles andere auf der Welt.
Eine treue Freundin ist wie ein festes Zelt, wer eine solche findet, hat einen Schatz gefunden. Dein Leben ist geborgen bei einer treuen Freundin.

(gefunden auf der Seite: http://www.djds.de/religion/gd_04-07.htm)

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Es war einmal ...

Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:
die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen … und so wie alle
anderen Gefühle auch die Liebe.
Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel.
Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe um Hilfe.
Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Sie fragte:
”Reichtum, kannst du mich mitnehmen?"
”Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für dich."

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam:
” Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen ?",
”Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen..." antwortete der Stolz, ”hier ist alles perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen".

Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging:
”Traurigkeit, bitte, nimm mich mit",
"Oh Liebe" sagte die Traurigkeit, ”ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss."

Auch die Gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich sagte eine Stimme :
”Komm, Liebe, ich nehme dich mit!"
Es war ein Alter, der sprach.
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an Land kamen, ging der Alte fort.

Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete, und fragte das Wissen:
”Wissen, kannst Du mir sagen, wer mir geholfen hat?"

”Es war die Zeit”, antwortete das Wissen.
"Die Zeit?”, fragte die Liebe, "warum hat die Zeit mir geholfen?”
Und das Wissen antwortete:

"Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.”

(Verfasser dieser Parabel leider auch mit google nicht zu finden, wahrscheinlich aus dem Englischen übersetzt)

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Zwei Wölfe

Ein alter Cherokee lehrt seinen Enkel über das Leben.
"In mir tobt ein Kampf", sagte er zum Jungen. "Es ist ein schrecklicher Kampf zwischen zwei Wölfen.
Einer ist böse - er ist Wut, Neid, Kummer, Bedauern, Gier, Überheblichkeit, Selbstmitleid, Schuld, Groll, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz, Hochmut und Ego.
Der andere ist gut - er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Güte, Milde, Mitgefühl, Großmut, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen.
Der gleiche Kampf tobt auch in dir - und in jedem anderen Menschen."

Der Enkel dachte einige Minuten nach und fragte dann seinen Großvater, "Welcher Wolf wird gewinnen?"

Der alte Cherokee meinte schlicht: "Der, den du fütterst."

(Verfasser unbekannt, vermutlich eine zunächst mündlich überlieferte Geschichte; gefunden hier: http://www.dr-ebertakademie.de/tipps-fuer-die-seele.html)

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Fragen vom Schmetterling

“Wie lang ist das Leben und was kommt danach?“ fragte der Schmetterling Gott. “Was war davor? Warum weiß ich nichts davon? - Viele, schwere Fragen an einem schönen Frühlingstag. Fragen an Gott und es gab keine Antworten. Oder? träumte der Schmetterling? Etwas oder jemand ließ ihn spüren, dass er nicht alleine war: “ Du kannst dein ganzes Leben noch einmal erleben. Fliege ganz hoch , so hoch wie du kannst, und du wirst Augen haben, die alles sehen; Ohren, die alles hören und eine Seele, die alles fühlt.“ - Und der Schmetterling flog und flog. Er strengte sich an, höher und höher. Er gab seine ganze Kraft hin.

Als er nicht mehr konnte, gab er auf und ließ sich fallen. Aber er fiel nicht, er wurde gehalten, unsichtbar getragen. Er schwebte. Er spürte Licht um sich herum, hörte unbekannte Töne und sah plötzlich ein Bild vor sich. Er platzte auf, wie eine Seifenblase. Er sah einen Schmetterling, der an einen Busch flog, seine Eier ablegte und verschwand. Die Sonne kam, der Regen fiel und aus einem Ei schlüpfte eine Raupe, ganz klein und fast unsichtbar. Der Schmetterling spürte plötzlich in seiner Seele: - Das bin ich. Ich bin dieser kleine Wurm. - Er staunte.

Die Raupe kletterte los, fraß von den Blättern, versteckte sich vor den Vögeln und Insekten. Sie lebte gut. Kein Tag war wie der andere. Manchmal hatte sie Angst, gefressen zu werden, und versteckte sich. Mal sonnte sie sich übermütig. Sorgen kannte sie nicht und wuchs prächtig. Sie wurde dicker, träger und langsamer. “Was soll aus der wohl werden“, fragte sich der Schmetterling, “und wie bin ich so schön geworden?“

Die Raupe suchte sich einen schönen verstecken Platz. Sie streckte sich an der Unterseite eines kleinen Zweiges und spann sich ein. Langsam aber war nicht mehr viel von ihr zu sehen. “Stirbt die Raupe?“ sorgte sich der Schmetterling. “Ja,“ hörte er Antwort, “sie stirbt und erwacht zu neuem Leben. Sie wechselt ihre äußere Hülle. Das Alte vergeht und das Neue wächst heran. Schau!“ Und er sah hinein in die Hülle, die Puppe. Die Raupe war nicht mehr da, er erschrak.

Feine Gliedmaßen entstanden, alles verwandelte sich. Ein Bild löste das andere ab. – Der Schmetterling staunte. – Beinah hätte er übersehen, wie die Puppe sich unten öffnete. Ein kleines Loch entstand. Eine neue Gestalt kletterte, nein schob sich langsam heraus und saß im Licht. Die Sonne wärmte sie und sie atmete tief ein. Das neue Leben hatte begonnen. Die Gestalt breitet die zarten Flügel aus und erhob sich in die Luft.

“Das bin doch ich.“ Dachte der Schmetterling. “Er sah noch einmal sein Leben bis zu dem Flug, der ihn höher und höher trug. “Ja, das bist du.“ Sagte Gott. “Du weißt nun, was vorher war und was nachher kommt. Sonst sieht jeder nur seinen Lebenszeitraum, seine Erfahrung. Er spürt nicht das neue Leben und auch nicht die Ankunft im Licht. Nur weil du dich fallen gelassen hast, weil du vertraut hasst, konntest du mehr sehen.“

(Verfasser noch unbekannt, gefunden hier:http://www.veisth.de/Gedichte_Texte/gedichte_texte.html)

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zuletzt bearbeitet: 19.07.2005























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