Wolfs KaleidoskopLichterkette in Gedenken an kleine Engel

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Fremde Gedanken aus dem Netz III

Manchmal kommen Engel auf diese Welt,
sie sind voller Liebe für alle Menschen.
Sie fliegen durch die kalte Welt,
und hier und da berühren sie mit ihren Flügeln Menschen.
Menschen, die traurig, einsam und verzweifelt sind.
Jede Berührung nimmt ihnen ein Stück ihrer Kraft,
manchmal werden die Flügel auch verletzt
und dennoch tun sie es immer wieder.
Aus Liebe - aus unendlicher Liebe.
Engel werden nicht geliebt,
denn sie sind nicht zum Lieben da,
nur zum Leiden.
Sie leiden an der Lieblosigkeit, die ihnen entgegenkommt,
aber sie geben niemals auf.
Nur manchmal verschwinden sie für eine Weile,
denn die Flügel müssen heilen.
Sie müssen neu wachsen,
neue Kraft sammeln.
Aber sie geben niemals auf,
denn ihr Auftrag ist es den Menschen die Liebe zu zeigen,
die Hoffnung, das Vertrauen.
Irgendwann geht ein Engel in den Himmel zurück
und dort wird er finden, was er sich so sehnlichst
wünscht: LIEBE...

(auch wenn im Netz verbreitet, doch fand sich leider nirgends der Verfassername - wenn ihn jemand kennt, bitte melden!

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Folgenden Text habe ich dem Newsletter von "Jesus Online" entommen, den ich regelmäßig beziehe. (http://www.jesus-online.de/index.php)
Da der Inhalt sich im Großen und Ganzen mit meiner Einstellung deckt, die ich meines Wissens hier schon irgendwo aufgeführt habe, möchte ich ihn in ganzer Länge zitieren:

"Heute schon mal jemandem vergeben?



Lamech - von William Blake (1757-1827)

"Gestern hat mich einer angemacht und beleidigt. Und heute hat mich einer geschlagen. Wisst ihr, was ich mit diesen getan habe? Ich hab sie beide umgebracht. Hört meine Stimme: Ich bin stark und lasse mir nichts gefallen. Alles, was man mir tut, das werde ich rächen - siebenundsiebzigfach!"

Diese Stimme gehört einem Mann namens Lamech. Er stammt aus dem Volk der Hirten und Nomaden auf dem Sinai. Obwohl Lamech in grauer Vorzeit lebte (1. Mose 4,23), ist seine Reaktion sehr modern. Sie heißt: Wie du mir, so ich dir. Und zwar nicht einfach, sondern siebenundsiebzigfach.

Natürlich töten wir modernen Europäer heute nicht mehr körperlich, wenn uns andere angreifen, verunsichern oder verletzen. Wo kämen wir da hin. Wir greifen lieber zu verletzenden Bemerkungen, Ausgrenzung, übler Nachrede, heimlichen Intri-gen, hasserfüllten Gedanken, Verweigerung, Liebesentzug. Dieses ganze Arsenal schwerer geistlicher Waffen gehört zu unserer Alltagsausrüstung.

Wir glauben, weil wir ihre Wirkung nicht direkt sehen können, sind sie eine prima Verteidigung. Obwohl wir jeden Tag an uns selbst erleben, was sie anrichten, finden wir sie ganz normal. Es gibt einen, der findet sie nicht normal: Gott.

"Gott schuf die Menschen nach seinem Bild, damit sie Freunde werden können - vertraute, liebevolle Kameraden - für ihn und untereinander. Aber sehr schnell lernten die Menschen, als Feinde zu leben. Zu all den Wundern, die Gott erschaffen hatte, fügte der Mensch seine eigene Erfindung hinzu: Rache." Das schreibt John Ortberg, amerikanischer Baptistenpfarrer, in seinem Buch: "Jeder ist normal, bis du ihn kennen lernst."

Der Weg der Vergeltung ist jedoch nicht nur nicht normal. Er führt direkt in den Tod. Er tötet Gemeinschaft, Beziehungen, positive Gefühle, unsere Herzen und schließlich uns selbst. Weil das System der Härte und Grausamkeit, das wir uns da erfunden haben, solche üblen Konsequenzen hat, hat Gott, der uns liebt, eine geniale Rettungs-strategie entwickelt. Sie heißt Vergebung.

"Vergebung ist eine Art geistliche Operation, in der alles entfernt wird, was für das Herz schädlich ist, und die tote Beziehungen wieder zum Leben erwecken kann. In gewisser Weise ist sie Gottes letztes und bestes Geschenk an die Menschheit. Vergebung hat als Einzige die Kraft, Beziehungen zu heilen, die durch Hass und Verrat zerstört wurden."

Vergebung lotst uns wieder zu dem ursprünglich geplanten Zustand zurück, den die Bibel Paradies nennt. Das hört sich toll an. Leider hat es einen Haken: Vergebung ist alles andere als einfach. Meine eigenen Ängste sprechen gegen sie. Wenn mich einer verletzt, und ich schlage nicht zurück, dann degeneriere ich doch zum Fußabtreter - schwach, hilflos, eine lebensuntüchtige Witzfigur. Oder: Wenn ich immer vergeben muss, mein Gegenüber aber nie Anstalten macht - das ist doch total ungerecht! OK. Vergebung ist klasse. Aber ist sie realistisch?

Diese Gefühle und Gedanken beim Vergeben sind nicht neu. Petrus hatte sie auch. In Matthäus 18,21 sagt er zu Jesus:
"Jemand hat mich verletzt. Er hat mir Unrecht getan. Nicht nur einmal. Ich weiß, ich sollte ihm vergeben, aber es fühlt sich so unfair an. Warum soll immer ich derjenige sein, der vergeben muss? Wie oft muss ich ihm vergeben - siebenmal?"

Jesus antwortet: "Nicht siebenmal. Sondern siebenundsiebzig-mal."

Alle Zitate: John Ortberg
"Jeder ist normal, bis du ihn kennen lernst"
Gebunden, 300 S. 16,95 Euro
Verlag Gerth Medien, 2005
ISBN 3-86591-043-2
Artikel-Nr. 816043000
Jetzt über den jesus-online-Shop kaufen

Damit kehrt Jesus interessanterweise das Gesetz des Lamech um. Und er macht klar, dass Vergebung kein Ausnahmezustand ist. Sondern ein Lebensstil. Einer, für oder gegen den du dich entscheidest. Es gibt keine große Auswahl. Sondern lediglich "zwei Möglichkeiten, mit Verletzungen umzugehen: den Weg der Vergeltung und den Weg der Vergebung. Der erste führt zum Tod, der zweite zum Leben."

Weil Vergebung aber nicht leicht fällt, ist das Beste, Jesus um Hilfe zu bitten und mit kleinen Schritten anzufangen.

Heute schon mal jemandem vergeben?


Maite Müller"

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Dies geschah in Phuket, als die Welle kam:


God's Elephants

No one is insignificant in God's eyes, and His care for sparrows, finches,
eagles, and elephants is a constant reminder that He cares for you, and for me. What He makes, He cherishes.


Consider the elephants of the Pavilion Hotel in Phuket, Thailand, where one of the most popular attractions is elephant rides. As many as eight people on one elephant, first into the surrounding forest, then down to the beach, to lunch at a fresh water lagoon, then back to the hotel. "Our nine elephants," writes Pavilion Hotel Group manager Jim France, "are
kept chained to in-ground posts, not because they need to be, but because it makes the tourists feel better because their children seem safe from a tromping when they're feeding the beasts."

"About twenty minutes before the first wave of the recent Tsunami hit, the
elephants became extremely agitated and unruly. Four had just returned from a trip and their handler's had not yet chained them. In a desperate panic, the four elephants helped the other five tear free from their chains. They all then climbed a hill and started bellowing. Many people followed them up the hill. Then the waves hit." After the waves subsided, the elephants charged down from the hill, and started picking up children with their trunks and running them back up the hill. When all the children were taken care of, they started helping the adults."


God's elephants rescued forty-two people that day. Then, they returned to the beach and carried up four dead bodies, including one of a child. Not until the task was done did they allow their handlers to mount them. Then, with handlers atop, they began moving wreckage. So remember, whatever God makes, He cherishes... including elephants, sparrows, and you. Especially you!

(gefunden hier: http://www.positivethoughts.com/godselephants.htm)

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Das rosa Tütchen
(Autor unbekannt)


Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.

Sie spürte meine Stimmung und fragte: " Warum bist Du traurig?" "Ach", sagte ich "ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht wie es weitergehen soll."

"Hmmm ", meinte das Mädchen, "wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen."

"Was für ein rosa Tütchen?", fragte ich sie verwundert. "Ich habe nur ein schwarzes Tütchen." Wortlos reichte ich es ihr. Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein.

Ich bemerkte wie sie erschrak. "Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!"

"Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."

"Hier nimm," meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. "Sieh hinein!"

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren.

"Wo ist Dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.

"Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter drum", sagte sie. "Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser.

Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja , ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!"

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.

Glücklich machte ich mich auf dem Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.

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WIR SIND ALLE EINS

UNSER WEG IST KEIN BESSERER WEG, ES IST NUR EIN ANDERER WEG.

(aus dem Buch *Freundschaft mit Gott* von Neale Donald Walsch)

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Flieg Adler Flieg

Auf einem Rundgang durch den Wald fand ein Bauer eines Tages ein Adlerjunges, das aus dem Nest gefallen war. Der Bauer wusste, wenn er es nicht mitnehmen würde, müsste das Adlerjunge sterben und daher nahm er es vorsichtig an sich, packte es warm ein und nahm es mit auf den Hof.
Zu Hause angekommen setzte er den Adlerjungen zu den Hühnern, damit diese es wie ein Küken groß zogen und ihm genug zu essen gaben. Seine Absicht ging auf - die Hühner merkten den Unterschied nicht und fütterten den Adlerjungen, gaben ihm Körner und Würmer, so dass es wachsen konnte.

Als es alt genug war, lehrten es die Hühner, wie ein Huhn fliegt -
flattern und rennen, maximal bis auf den Zaun oder den nächsten Baum. So vergingen die Jahre und das Adlerjunge fühlte sich wie ein Huhn, flatterte und gackerte in der Gemeinschaft mit und scharrte selbst nach Würmern.
Nach langer Zeit - aus dem Adlerjungen war inzwischen ein "Huhn" geworden - sah es einen ausgewachsenen Adler durch die Lüfte schweben - majestätisch und frei. Schweben - der junge Adler sprach zu den anderen Hühnern - "Was ist dieser Vogel, der da oben so königlich seine Runden dreht - wie kommt es, dass er so frei fliegt und wir nur flattern?"
"Das ist ein Adler - er ist der König der Lüfte. Er wurde schon so
geboren, so wie wir als Hühner geboren wurden - bestimmt dazu, lediglich zu flattern und maximal auf den nächsten Baum zu fliegen." Der junge Adler sah hinauf und begann davon zu träumen, selbst durch die Lüfte zu segeln - selbst diese Freiheit zu genießen, die der Adler hatte.

Doch es blieb bei den Träumen - der junge Adler hatte nie den Mut, es einfach mal zu versuchen - und so ging die Zeit durchs Land, der junge Adler wurde älter und älter - und eines Tages lag er dann selbst auf dem Sterbebett. Während seiner letzten Atemzüge sah er nochmals den Adler in den Lüften und dachte sich:
"Wie schön wäre es doch, wenn auch ich als Adler geboren worden wäre ...."

(Eine Fabel aus dem Volksmund)

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Die drei weisen Alten

Es war eines Tages im Frühling, als eine Frau vor ihrem Haus drei alte Männer stehen sah. Sie hatten lange weiße Bärte und sahen aus, als wären sie schon weit herumgekommen. Obwohl sie die Männer nicht kannte, folgte sie ihrem Impuls, sie zu fragen,ob sie vielleicht hungrig seien und mit hinein kommen wollten. Da antwortete er eine von ihnen: "Sie sind sehr freundlich, aber es kann nur einer von uns mit Ihnen gehen. Sein Name ist Reichtum" und deutete dabei auf den Alten, der rechts von ihm stand. Dann wies er auf den, der links von ihm stand und sagte: "Sein Name ist Erfolg.Und mein Name ist Liebe. Ihr müsst euch überlegen, wen von uns ihr ins Haus bitten wollt." Die Frau ging ins Haus zurück und erzählte ihrem Mann, was sie gerade draußen erlebt hatte.Ihr Mann war hoch erfreut und sagte: "Toll, lass uns doch Reichtum einladen". Seine Frau aber widersprach:"Nein, ich denke wir sollten lieber Erfolg einladen." Die Tochter aber sagte: "Wäre es nicht schöner, wir würden Liebe einladen?" "Sie hat Recht", sagte der Mann. "Geh raus und lade Liebe als unseren Gast ein". Und auch die Frau nickte und ging zu den Männern. Draußen sprach sie: "Wer von euch ist Liebe? Bitte kommen Sie rein und seien Sie unser Gast". Liebe machte sich auf und ihm folgten die beiden anderen. Überrascht fragte die Frau Reichtum und Erfolg: "Ich habe nur Liebe eingeladen. Warum wollt Ihr nun auch mitkommen?" Die alten Männer antworteten im Chor:"Wenn Sie Reichtum oder Erfolg eingeladen hätten, wären die beiden anderen draußen geblieben.Da Sie aber Liebe eingeladen haben, gehen die anderen dorthin, wohin die Liebe geht."

(Verfasser trotz Google und Altavista unbekannt)

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Essen mit Gott

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.

Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln!

Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.

Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritte hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?"

Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah.

Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

(Verfasser unbekannt, wohl aus dem Englischen übersetzt, so mehrfach über Suchmaschinen zu erkennen. Folgende Url wurde auch angegeben: http://www.gabyswelt.info/welt//modules.php?name=News&file=article&sid=125 Inwieweit diese "Gaby" die Verfasserin ist, kann ich nicht beurteilen, zumal ich auch dies fand: "nach Ulrike Scharner", auf:
http://www.beepworld.de/members36/isabella1965/index.htm)

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Der Junge und sein Lehrer

Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte. Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemandem verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.

Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen. Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurde immer weniger. Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen. Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.

Also ging er zum Vater und sagte ihm das. Der Vater sagte ihm nun, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen, wenn er sich beherrscht.

Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte. Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte ihm: "Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an. Er ist voller Löcher.

Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher. Wenn du mit jemandem streitest und du sagst ihm was Böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier. Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken, und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt. Es macht nichts aus wie viel mal du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Eine verbale Wunde, ist gleich schmerzhaft wie eine körperliche Wunde.

Und denke immer dran, Freunde sind rare Juwelen, sie bringen dich zum Lachen und sie geben dir Mut. Sie sind bereit dir zuzuhören, wenn du sie brauchst, sie unterstützen dich und sie öffnen ihr Herz."

(Autor unbekannt - bis ich ihn finde. Oder kennt ihn jemand? Dann bitte bei mir melden. Danke.)

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Als die Traurigkeit genug von sich hatte

Eines Tages saß die Traurigkeit in einer Ecke und erzählte der Verzweiflung , dass ihre Schwester - die Kraft - sie verlassen hätte .
Die Einsamkeit sagte kein Wort - sie habe es ohnehin schon immer gewusst .
Das Selbstmitleid strich der Traurigkeit behutsam eine Träne von der Wange und versuchte vergeblich , sie zu trösten .
Die Wahrheit ließ sich nicht beirren - sie war schon immer bitter gewesen .
Plötzlich pochte es an der Türe . "Soll ich öffnen ?" fragte die Unentschlossenheit .
"Wer kann das schon sein ?" wunderte sich die Neugier .
"Na , mach schon auf !" forderte das Risiko .
Das Staunen gab einen erleichterten Seufzer von sich , als das Lächeln eintrat .
Es setzte sich zur Traurigkeit : "Hast du denn noch nicht genug von Dir ?" wollte das Lächeln wissen .
"Komm lass uns die Liebe besuchen !"
"Nein !" wandte die Vernunft ein , "tu´s nicht !"
Doch die Traurigkeit war schon mit dem Lächeln verschwunden .
Die Liebe wohnte hoch oben über den Wolken und hieß die beiden Besucher willkommen .
"Schön , dass du da bist" sagte die Freude , die gerade mit dem Gefühl spielte .
"Wir haben dich schon vermisst" meinte die Geborgenheit .
"Ich hab es nicht mehr ausgehalten" schluchzte die Traurigkeit .
"Aber jetzt ist alles gut" beruhigte die Zärtlichkeit die Traurigkeit und nahm sie in die Arme .
Weinend wachte die Traurigkeit auf , als sich die Hoffnung zu ihr setzte und fragte : "Was ist passiert ?"
"Ich hatte einen wunderschönen Traum , aber glaubst Du , dass meine Freunde mich vergessen haben ?"
"Keine Sorge . Wenn Du versprichst , mich nicht aufzugeben , wirst du noch viele Wunder erleben" tröstete sie die Hoffnung .
"Niemals würd ich Dich aufgeben" versicherte die Traurigkeit und schlief beruhigt weiter .

(Verfasser unbekannt - falls ihn jemand kennt, bitte melden)

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Zuletzt bearbeitet am 05.11.2008



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