Wolfs KaleidoskopLichterkette in Gedenken an kleine Engel

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Nachdenkliches III



Ein alter Rabbi fragte seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt.
"Ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?", fragte einer der Schüler.
"Nein", sagte der Rabbi.
"Ist es, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann?", fragte ein anderer.
"Nein", sagte der Rabbi.
"Aber, wann ist es dann?", fragten die Schüler.
"Es ist dann, wenn du ins Gesicht irgendeines Menschen blicken kannst und deine Schwester oder deinen Bruder siehst.
Bis dahin ist die Nacht noch bei uns."
(Dorothee Sölle, in: Oekumenischer Kalender, 25.04.2006)

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Liebe ist über mir

Liebe ist unter mir

Liebe ist zu meiner Rechten

Liebe ist zu meiner Linken

Liebe ist vor mir

Liebe ist hinter mir

Liebe umgibt mich,

wohin immer ich gehe

Liebevoll sind auch

Meine Worte!


(Gebet der Plains - Indianer für liebevolle Beziehungen)

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Schön ist die Welt

Der Fluss wird begradigt,
die Landschaft verbaut
und die Wildnis gezähmt.
Die Straßen werden breiter, noch schneller
und im Winter wird Salz gestreut.
Die Blumen vertragen den Dünger nicht
und ziehen sich leise zurück.
Tiere verabschieden sich, viele für immer.
Der Regen wird sauer
und die Luft erzeugt Husten.
Woran sollen sich Kinder noch erfreuen?

Ganz einfach.

Sie schalten das Werbefernsehen ein.
Dort tummelt die Forelle sich im wilden Bach.
Der Schmetterling tänzelt von Blüte zu Blüte.
Die Kinder jagen auf Pferden durch die tiefen Wälder
und baden ihre Gesichter in sprudelnden Quellen.
Der alte Opa aber sitzt auf der Holzbank
vor seinem hübschen Haus und blickt verträumt
in das stille, weite Land hinaus.

(Diktat aus der Klasse 5 der Freien Waldorfschule Minden)

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Durch unsere Gedanken
können wir
ein Paradies zur Hölle machen und
die Hölle zum Paradies.
(Lebensfreude- Kalender 2003, PAL- Verlag, Februar 2003)

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,
sondern unsere Sicht der Dinge.
(Epiktet)

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Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst, und ob du es wagst,
davon zu träumen der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen,
für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich will wissen, ob du den Kern deines Leidens berührt hast,
ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist,
oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen,
ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern oder in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen
deiner Finger und deiner Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtig zu sein, realistisch zu sein,
oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist.

Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben.
Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du treu sein kannst und darum vertrauenswürdig.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem,
und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen
"JA".

Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst, und wie viel Geld du hast.

Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst,
müde und zerschlagen, um dich um die Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie es kommt, dass du hier bist.

Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast.

Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.

Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst,
und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

(Oriah Mountain Dreamer)

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Hilfe in der Not

Ich war vielleicht sechs oder acht Jahre alt, als wir in der Sonntagsschule das Lied "Meinem Gott gehört die Welt" gelernt hatten. Ich sollte die vierte Strophe ansagen: "Täglich gibt er mir das Brot, täglich hilft er aus der Not". Ich hatte "aus der Not" gesagt, obwohl "in der Not" richtig ist.
Den Kommentar meines Sonntagsschullehrers werde ich nie vergessen:
"Gott hilft nicht immer aus der Not, aber er hilft in der Not."
(Albrecht Weißbach)

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Wir sind mitten im Sterben
zum Leben bestimmt;
was da fällt, soll erstehen,
Er gibt, wenn er nimmt.
(Lothar Zenetti, Aus: Wir sind mitten im Leben)

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Gegen den Strom

Gegen den Strom schwimmen!
Bequemer ist es, gedankenlos
im Trend der Zeit zu liegen,
sich einfach treiben zu lassen.
Wir brauchen Rückgrat,
um uns nicht zu verbiegen,
um den Kopf nicht hängen zu lassen.
Menschen mit Rückgrat:
Menschen mit klarem Kopf
und aufrechtem Gang;
Menschen, die durchhalten.
Ihr Mut richtet andere auf,
die niedergeschlagen sind.
Ihr Herz gibt ihnen neuen Halt.

(Phil Bosmans in: Phil Bosmans Kalender 2006, 13.Woche)

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Die Blinden und der Elefant

Der indische Guru Yogananda erzählte einmal ein mittlerweile berühmt gewordenes Gleichnis, um zu veranschaulichen, dass alle Religionen gleich Recht haben:

Ein Mann hatte sechs blinde Söhne und einen großen Elefanten. Letzterer bedurfte auch einiger Pflege, so trug der Vater seinen Buben auf, den Elefanten zu waschen. Das war ein Projekt! Doch schließlich waren sie damit fertig und begannen darüber zu diskutieren, wie das Tier wohl beschaffen sei.

"Sonnenklar", sagte der erste Sohn, "der Elefant, das ist ein Paar langer Stangen!" – Er hatte die Stoßzähne gewaschen.

"Unsinn", korrigierte der zweite, "er ist vielmehr wie ein dickes Seil." – Er reinigte nämlich den Rüssel.

"Das stimmt doch nicht!" protestiert der dritte, "er ist viel eher wie ein Paar Fächer." – Logisch, er wusch nämlich die Ohren.

"Ein Elefant ist", sagte der vierte langsam und mit Nachdruck, "am ehesten vier Säulen zu vergleichen. Damit das klar ist." – Denn er beschäftigte sich mit den Beinen des Tieres.

"Das kann ich überhaupt nicht bestätigen", widerspricht der fünfte, "mir war es, als stünde ich vor einer schwankenden Mauer." – Er wusch nämlich die Seiten und durch die Atmung wurde ihm dieser Eindruck vermittelt.

"Also ich weiß nicht, was ihr alle miteinander gewaschen habt", ätzte mit zynischem Unterton der letzte der Brüder, "ihr habt mich offenbar den ganzen Elefanten alleine waschen lassen, dieses kleine Stück Schnur, das vom Himmel hängt!" – Er stand beim Hinterteil und wusch den kleinen Schwanz.

Klar, dass die letzte Meldung die Stimmung eskalieren ließ. Ein wilder Streit entbrannte, in dem die Brüder einander nichts schuldig blieben.

Das hörte auch der Vater, der sich zu seinen blinden Söhnen gesellte, um sich die Ursache des Streites schildern zu lassen. Da musste er laut lachen! "Kinder, Kinder! Ihr habt natürlich alle Recht ... und auch Unrecht. Lasst mich erklären, wie der Elefant wirklich ist." Und der Vater erklärte es ihnen und es kehrten Versöhnung und Ruhe ein.

Der Elefant in diesem Gleichnis soll Gott beziehungsweise die Wahrheit darstellen, die blinden Söhne sind die verschiedenen Religionen, die versuchen sich diesem Geheimnis zu nähern. Alle Religionen beinhalten demnach also ein Stückchen Wahrheit, und nur in der Zusammenschau ergibt es ein Ganzes.

(Guru Yogananda)

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Wir können es nie allen recht machen,
nur uns selbst.

Wahlergebnisse zeigen, dass es keinen Politiker gibt, hinter dem alle Menschen stehen. Es gibt keine Religion, an die alle Menschen glauben, und keine Musikrichtung, die alle begeistert.

Warum sollte es uns dann möglich sein, alle um uns herum zufrieden zu stellen?

Wenn wir nur darauf achten, wie wir bei anderen ankommen,
dann verlieren wir unsere Identität.
Besser ist es, wenn wir uns unsere Bedürfnisse und Werte bewusst machen und entscheiden, was uns wichtig ist.

(Der Lebensfreude- Kalender 2003, PAL- Verlagsgesellschaft mbH, Mannheim, Mai 2003)

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Wonach du sehnlich ausgeschaut,
es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut:
"Jetzt hab ich endlich Frieden!"

Ach, Freundchen, rede nicht so wild.
Bezähme deine Zunge.
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
kriegt augenblicklich Junge.

(Wilhelm Busch)

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Aus Todesanzeigen:

Als er aufstand an dem Morgen,
der sein letzter war,
schien die Sonne
und die Vögel kreischten laut.
Wer ihn kannte, sagte,
dass es seltsam war,
denn glücklicher hat man ihn nie gesehen.
(Subway to Sally)

Ein Schmetterling hat
seinen Kokon verlassen.

Das Leben auf der Erde
ist ein Geschenk auf Zeit.

Das Unfassbare ist geschehen.
Plötzlich und unerwartet haben wir
einen liebevollen und besonderen Menschen verloren.
Er hatte noch so viele große Ziele
und dennoch,
seine Aufgaben hier auf Erden sind erfüllt.

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Ein Test, ob deine Mission auf Erden erfüllt ist:
Wenn du noch lebst, ist sie es nicht.

(Richard Bach)

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Ich war noch niemals in New York (Udo Jürgens)


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Und nach dem Abendessen sagte er,
lass mich noch eben Zigaretten holen geh'n,
sie rief ihm nach nimm Dir die Schlüssel mit,
ich werd inzwischen nach der Kleinen seh'n,

er zog die Tür zu, ging stumm hinaus,
ins neon-helle Treppenhaus,
es roch nach Bohnerwachs und Spießigkeit.
und auf der Treppe dachte er, wie wenn das jetzt ein Aufbruch wär,
ich müsste einfach geh'n für alle Zeit,
für alle Zeit...

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Franzisko in zerriss'nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh'n.

Und als er draußen auf der Straße stand,
fiel ihm ein, dass er fast alles bei sich trug,
den Pass, die Euroschecks und etwas Geld,
vielleicht ging heute Abend noch ein Flug.

Er könnt' ein Taxi nehmen dort am Eck oder Autostop und einfach weg,
die Sehnsucht in ihm wurde wieder wach,
nach einmal voll von Träumen sein, sich aus der Enge hier befrei'n,
er dachte über seinen Aufbruch nach,
seinen Aufbruch nach...

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Franzisko in zerriss'nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh'n.

Dann steckte er die Zigaretten ein und ging wie selbstverständlich heim,
durchs Treppenhaus mit Bohnerwachs und Spießigkeit,
die Frau rief "Mann, wo bleibst Du bloß, Dalli-Dalli geht gleich los",
sie fragte "War was?" - "Nein, was soll schon sein."

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Franzisko in zerriss'nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh'n.

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Bearbeitet zuletzt am 07.10.2007



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