Wolfs KaleidoskopLichterkette in Gedenken an kleine Engel

  Startseite
  Über...
  INHALTSVERZEICHNIS
  Buchempfehlungen
  PAIDIRENIA
  Empfehlenswerte Links
  Z U H Ö R E N und Z U S E H E N
  Texte von Freunden...
  Bergpredigt - Gedanken von Anselm Grün
  FRIEDEN I
  Frieden II
  Du bist Deutschland
  Gedichte und Aphorismen
  Verkehrte Welt
  Märchenhafte Erzählungen
  IMPULSE II
  Banner interessanter Seiten
  Nachdenkliches III
  Aufgeschnappt
  Fremde Gedanken II
  Nachdenkliches II
  Fremde Gedanken aus dem Netz III
  Fremde Gedanken aus dem Netz II
  Diskursiv
  Leserkommentare
  Pinwand
  Nachruf auf Rosa
  Fremde Gedanken aus dem Netz I
  Stimmungen und Schwingungen
  Erzählungen und Kurztexte
  IMPULSE
  Meine schönsten Bibelstellen
  Gedanken, eher politisch
  Wortspielereien
  Gedichte und Gebete, christlich
  Fremde Gedanken I
  Nachdenkliches
  Gedankensplitter
  Kaleidoskop
  Impressum
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   HP meines Schwesterchens
   Adventskalender Sue
   Petras 1000 Wünsche
   Der MÄRCHENBLOG von BEA
   Amy
   Dolphis Gedankenozean
   Lisas Homepage
   Gemeinschaftsnetzwerk
   Herzenswünsche
   Aras Homepage
   MyDream.Kerze für Vergessene
   Autorengruppe Münster
   Ärzte ohne Grenzen
   D L R G
   DU bist DEUTSCHLAND
   Geschichte der DDR
   IGdA - Autorengemeinschaft
   Insel-Kaleidoskop
   Jesus Online
   Kummernetz
   Netz gegen Rechts
   Sonnenseiten
   SOS - Kinderdorfseite
   UNITED FOR PEACE- Initiative
   Viele schöne Fotos, auch die hier...
   Wer weiß was? Fragen und Antworten
   Wolfs Sammelsurium





http://myblog.de/wolf2005

Gratis bloggen bei
myblog.de





IMPULSE II


"Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle.
Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt."
(Gebet aus dem Warschauer Ghetto)

************************************************

Hörst du das Leben in dir klopfen?
Es meint dich,
es ruft dich und will zu dir gelangen.
Dein Leben wartet auf dich.
Es will von dir gelebt werden.
(Ulrich Schaffer in: Aufmerksam für das Neue, immer währender Kalender, Edition Schaffer im Kreuz Verlag)

**************************************************

Glücklichsein erfordert,
Gedanken loszulassen,
die uns unglücklich machen.
(Der Lebensfreude- Kalender 2003, PAL- Verlag, Mannheim)

**************************************************

Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

Ihn, ihn lass tun und walten,
er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
dass du dich wundern wirst,
wenn er, wie ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat
das Werk hinausgeführet,
das dich bekümmert hat.

(Paul Gerhardt, 1607 - 1676)

***********************************************

UNVERZICHTBAR

Wir brauchen Menschen,
die Hoffnung auch an andere weitergeben.

Wir brauchen Menschen,
für die eine Hand keine Faust ist.

Wir brauchen Menschen,
für die Liebe kein Fremdwort,
sondern Parole für ihr Leben ist.

Wir brauchen Menschen,
die ja meinen, wenn sie ja sagen.

Wir brauchen Menschen,
die andere auch nach der 10.Enttäuschung
nicht einfach abschreiben.

Wir brauchen Menschen,
die andere aus ihrer Lethargie reißen können.

Wir brauchen Menschen,
für die Gott nicht nur ein alter Mann
mit langem weißem Bart ist,
der in irgendeiner Eremitage wohnt.

Trotz der mehr als 5 Milliarden Menschen
auf dieser Erde:

WIR BRAUCHEN MENSCHEN.

**************************************************

Rezept für ein gutes Miteinander:

1. Sorge für gute, liebevolle Kommunikation.
... Erkläre und begründe, was du tust.
... Eine gute Kommunikation kann Konflikte im Keim ersticken.
2. Reagiere auf ungerechtfertigte Vorwürfe
... mit Sachlichkeit und Geduld.
3. Führe Gespräche mit dem Vorsatz,
,,, den anderen verstehen zu wollen.
4. Sei bereit, Fehler in deinem Urteil zu erkennen
... und einzugestehen.
... Das scheint mir besonders schwer, denn es erfordert
... ein hohes Maß an innerer Größe und Demut.

(Heinz- Jürgen Kindlein)

************************************************

Heute noch
miteinander reden, zurückgehen,
das Gespräch von neuem beginnen.
Morgen
könnte einer von uns tot, stumm, blind, gelähmt sein.
Heute noch
zurückgehen, noch einmal hören, sich überwinden,
verzeihen, das Urteil über einen Menschen aufheben.
Heute noch,
die Sonne wird über
zwei Versöhnten untergehen.

(Martin Gutl)

************************************************

In England gibt es einen Hügel, welcher "Rash Judgement Point" heißt. Es wird erzählt, dass William Wordsworth zur Erntezeit auf dem Hügel stand, hinunter auf den See schaute und dort ein Boot sah mit einem Fischer. Er regte sich riesig auf, dass einer sich dem Vergnügen des Fischens hingab, wo doch jedermann für die Ernte gebraucht wurde. Sofort ging er hinunter, den Faulpelz zur Rede zu stellen. Es war ein alter, gebeugter Mann, der aus dem Boot stieg. Auf die wenigen gefangenen Fische deutend erklärte er, dass er schon vor Tagesanbruch hinausgefahren sei, um für das Wohl der Gemeinde ein paar Fische zu fangen. Wordsworth fühlte sich schuldig, dass er den Mann so schnell verurteilt hatte, ohne die Umstände einschätzen zu können.
So nannte er den Hügel "Rash Judgement Point" (vorschneller Gerichtsplatz).

(Heinz- Jürgen Kindlein)

************************************************

Versöhne dich mit deinem Leben

Manche Menschen können niemals glücklich sein.
Für sie hängt das Glück an tausend Dingen,
und etwas fehlt immer. Am Glück fehlt stets ein Stück.
Sie sind blind für die vielen anderen Teile,
mit denen sie glücklich sein könnten.
Ihre Tage werden grau, auch wenn die Sonne scheint.

Um ein bisschen glücklich zu sein,
um ein bisschen Himmel auf Erden zu haben,
musst du dich mit dem Leben versöhnen,
mit deinem eigenen Leben, wie es nun einmal ist.

Du musst Frieden machen mit deinem Gesicht,
das du dir nicht ausgesucht hast, mit deinem Leib,
der nicht immer so will, wie du gerne möchtest,
Frieden mit den Menschen um dich herum,
mit ihren Fehlern und Schwächen.

(Phil Bosmans im "Phil Bosmans Kalender 2006", 4.Woche)

und ich möchte noch ergänzen:
Frieden auch mit Deiner körperlichen oder beruflichen Situation, wenn Dein Lebensweg anders verlaufen ist als geplant
und manches eben nicht mehr zu ändern ist.

*************************************************

Ich gebe dir einen Gulden, wenn du mir sagst,
wo Gott wohnt.
Und ich gebe dir zwei Gulden, wenn du mir sagst,
wo er nicht wohnt.

(aus den Erzählungen der Chassidim)

**************************************************

Das Endgültige anerkennen

Ich kenne jene etwas sonderbaren Familien, welche an ihrem Tisch für einen Toten den Platz frei halten.
Sie leugnen das Endgültige.
Aber nie schien mir dieser Trotz ein Trost zu sein.
Tote muss man zu Toten machen.
Dann wird ihnen, in der Rolle des Totseins, eine andere Form des Daseins zuteil.
Jene Familien aber verzögerten ihre Wiederkehr.
Sie machten ewig Abwesende aus ihnen, Tischgenossen, die zu spät dran sind für die Ewigkeit.
Sie vertauschten die Trauer für ein leeres Warten.
Diese Häuser schienen mir in ein hoffnungsloses Unbehagen getaucht, das ganz anders würgt als der Kummer.
Um den Flieger Guillomet, den letzten Freund, den ich verlor und der im Dienste der Flugpost umkam, mein Gott, da hab ich die Trauer auf mich genommen, Guillomet wird sich nie mehr verändern. Er wird nie mehr da, aber auch nie mehr fort sein.
Ich habe sein Gedeck von meinem Tische fortgeräumt, diese überflüssige Schlinge, ihn zu fangen, und habe aus ihm einen richtigen toten Freund gemacht.

(Antoine de Saint-Exúpery)

*************************************************

Wir sind nur in dem Maße
mit anderen zufrieden,
wie wir mit uns selbst
zufrieden sind.

Wenn wir schlecht gelaunt und mit uns unzufrieden sind, dann stört uns jede Mücke an der Wand, und die anderen wollen uns scheinbar nur ärgern oder schaden. Wir sind ungerecht und aufbrausend und erleben die anderen als Feinde.
Dann hilft nur eine Auszeit.
Gönnen Sie sich einen Spaziergang, legen Ihre Lieblingsmusik auf oder lesen Sie einige Seiten eines inspirierenden Buches.
Versöhnen Sie sich wieder mit sich und schließen Frieden mit sich.
Dann werden aus den vermeintlichen Feinden wieder Freunde.

(Lebensfreude- Kalender 2003, PAL- Verlag, Mannheim, Februar)

*************************************************

Sei dir ein guter Freund

Es gibt Tage,
an denen dir scheinbar nichts gelingt und alles schief geht.
Rede dir in solchen Momenten selbst gut zu und mache dir klar,
dass du immer wieder von Neuem beginnen kannst
und du erst verloren hast, was du aufgibst.

Glaube an dich.

(Amethysta)

***************************************************

Kleines Senfkorn Hoffnung,
mir umsonst geschenkt,
werde ich dich pflanzen,
dass du weiter wächst,
dass du wirst zum Baume,
der uns Schatten wirft,
Früchte trägt für alle, alle,
die Ängsten sind?

Kleine Funke Hoffnung,
mir umsonst geschenkt:
Werde ich dich nähren,
dass du überspringst,
dass du wirst zur Flamme,
die uns leuchten kann,
Feuer schlägt in allen, allen,
die im Finstern sind?

Kleine Münze Hoffnung,
mir umsonst geschenkt:
Werde ich dich teilen,
dass du Zinsen trägst,
dass du wirst zur Gabe,
die uns leben lässt,
Reichtum selbst für alle, alle,
die in Armut sind?

Kleine Träne Hoffnung,
mir umsonst geschenkt:
Werde ich dich weinen,
dass dich jeder sieht,
dass du wirst zur Trauer,
die uns handeln macht,
leiden lässt mit allen, allen,
die in Nöten sind?

Kleines Sandkorn Hoffnung,
mir umsonst geschenkt:
Werde ich dich streuen,
dass du manchmal bremst,
dass du wirst zum Grunde,
der uns halten lässt,
Neues wird mit allen, allen,
die in Zwängen sind.

(Albrecht Edelkötter)

**********************************************

Das Seil der Vergebung

Eine alte arabische Parabel erzählt vom Schicksal eines Mannes, der seinen Freund verriet und so dessen Familie ins Unglück stürzte. Kurze Zeit später fiel der Mann bei seinem König in Ungnade und wurde im obersten Raum eines Hungerturmes eingekerkert. Den sicheren Tod vor Augen, sah der Hungergepeinigte eines Nachts unten am Turm die dunkle Gestalt seines Freundes. Der hatte die Fühler eines Honig liebenden Käfers mit Honig bestrichen und ließ ihn geradewegs die Mauer hinauflaufen. Am Körper des Käfers hatte er den feinsten und dünnsten Seidenfaden der Geduld befestigt. Der Verurteilte wartete gespannt und zog vorsichtig den Seidenfaden hoch, an dessen Ende der leichte, aber starke Zwirn der Barmherzigkeit geknüpft war. Auch den zog der Mann hoch und hielt endlich das Seil der Vergebung in seinen Händen, das ihm den Weg zu seinem Freund und in ein neues Leben ermöglichte.

(Neukirchner Kalender v.01.09.2009)

************************************************


Bearbeitet zuletzt am 06.09.2009



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung